Die Ursprünge
dieses traditionsreichen Anwesens, im Gebiet von Rovereto di Gavi, an den piemontesischen
Ausläufern des Appenins, reichen weit zurück: schon 900 nach Christus
ist in den Jahrbüchern der Republik Genua von einer benediktinischen Ansiedlung
auf den Hügeln um den Fluss Lemme die Rede.
Die
"Grangia Bassignana" wird in einem Dokument aus dem Jahre 1250 als landwirtschaftliche
Exklave der Abtei von Rivalta Scrivia besonders für die Herstellung von Wein
erwähnt. Von dieser Ansiedlung sind heute noch ein Aussichts- und
Verteidigungsturm, die Kappelle und
verschiedene Säle mit Gewölbedecken und Kapitellen erhalten.
1625
ging der Besitz an die Familie Giustiniani über. Ein Mitglied dieser Familie,
Kommandant der genuesischen Truppen, hat die Festung von Gavi siegreich vor einer
der vielen französischen Belagerungen verteidigte. Die Festung war ein wichtiger
strategischer Militär- und Handelsknotenpunkt.
Es
war dieselbe Familie Giustiniana die ihre Villa im neoklassischen Stil erbauen
ließ und die noch heute von der Höhe des Hügels aus den Zugang
des Anwesens dominiert. Zu dieser Zeit gab man dem Gut den Namen GIUSTINIANA.
Die
Schönheit der Gegend, ihre Landschaft und Natur und die hervorragende Eignung
des Bodens für den Anbau von Wein, ließen die bedeutendsten genuesischen
Familien Doria, Spinola, Cambiaso, im Laufe der Geschichte um den Besitz der Giustiniana
kämpfen.